Der Direktor des Osnabrücker Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) Andreas Pott, sprach mit dem NDR.de über die sich häufenden gewaltsamen Auseinandersetzungen in Flüchtlingsunterkünften. So gab es Massenschlägereien zwischen rund 150 Flüchtlingen in der Landesaufnahmestelle für Asylsuchende in Braunschweig-Kralenriede sowie eine Schlägerei in einer Hamburger Flüchtlingsunterkunft. Für utb-Autor Andreas Pott ist dies nicht verwunderlich. Die Ursache für die gewalttätigen Auseinandersetzungen sei, dass viele Menschen auf engstem Raum zusammenträfen. Die Flüchtlinge seien zudem verunsichert, hätten Ängste und Nöte auszustehen, manche von ihnen seien auch traumatisiert. Pott plädierte dafür die Asylverfahren zu beschleunigen und die Aufnahmelager besser auszustatten. Bereits in den Aufnahmeeinrichtungen sollte zudem auf eine massive und frühe Investition in die Sprachförderung sowie eine Integration durch Bildung Wert gelegt werden; dies gehöre zu einer modernen Migrations- und Flüchtlingspolitik.

Quelle: NDR.de , Oliver Weiße

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