Kennen Sie die Shopping-App Wish? Über Wish kann man zahllose Produkte zu Sonderpreisen erwerben. Hier gibt es fast alles – egal ob Kleider, Tattoo-Maschinen, Kosmetika oder Klobrillen der digitale Wühltisch ist reich bestückt.

Dabei ist Wish lediglich ein Zwischenhändler, eine Vielzahl der Billigprodukte werden aus asiatischen Shops beworben. Abgesehen von den dann anfallenden Portokosten ist es mehr als fraglich, ob man diesen Produkten vertrauen sollte.

Wer sich mit seinem Facebook-Profil anmeldet, erhält entsprechend seines Alters, Geschlechts und seiner Vorlieben ein angepasstes Angebot.
Wish ist ungemein erfolgreich. In Deutschland liegt die Shopping-App mittlerweile auf Platz drei; in Großbritannien und Frankreich ist sie Marktführer. Die App richtet sich an Leute die sich keine Gedanken über Nachhaltigkeit und faire Produktionsbedingungen machen. Der utb-Autor Ingo Balderjahn, Leiter des Lehrstuhls für Marketing an der Universität Potsdam sieht die Gefahr, dass vor allem junge Leute durch die App verführt werden und sich „dumm und dusselig kaufen.“ Nachhaltigkeit beim Kauf, so Balderjahn, spielt erst für Erwachsene eine Rolle. Je älter, des nachhaltiger werde eingekauft. Hoffentlich werden wir alle schnell älter.

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Quelle: sueddeutsche.de, Laura Hertreiter

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1 Kommentar zu Wish, der digitale Grabbeltisch

  1. trotz aller Kritik finde ich es klasse, dass Wish Produkte zu Tiefpreisen anbietet. Denn dies ist ideal für Leute, die momentan nicht so viel Geld in ihrer Tasche haben.

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