In St. Gallen fand diesen Monat zum ersten Mal ein Treffen von rund 300 TeilnehmerInnen der deutschsprachigen Wikipedia statt (WikiCon). Die Konferenz bot an drei Tagen Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden. Der utb-Autor Urs Dahinden erklärte im Kurzinterview mit der SRF warum es schwierig sein kann sich auf Informationen von Wikipedia zu verlassen.

Es komme, so Dahinden ganz auf die Art der Information an. So sei eine Abfrage auf Wikipedia dazu, wieviele Menschen in einem bestimmten Land leben, unproblematisch.  Vorsichtig müsse man sein, wenn es sich beispielsweise um einen Artikel über die AfD handle. Dort käme es zu sogenannten «edit wars»; zu Schreibkriegen. Menschen mit unterschiedlichen Ansichten stellen dabei ihre Sicht der dinge ins Netz. Da die Autoren anonym bleiben, sei das geradezu eine Einladung dazu übertrieben positive oder negative Darstellung zu publizieren. Urs Dahinden plädiert dafür, dass die Autoren von Wikipedia nicht länger anonym bleiben.

Quelle: srf.ch, Marc Melcher

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