In einem Interview mit der Badischen Zeitung spricht utb-Autor Karlheinz Ruckriegl, Professor für Volkswirtschaftslehre in Nürnberg, darüber, inwieweit Arbeit uns glücklich machen kann.

Zuerst einmal müsse man sich bewusst machen, was als Glücksfaktor gelte. Dazu zählen laut Professor Ruckriegel soziale Beziehungen und Gesundheit, aber auch Engagement, befriedigende Tätigkeiten, Unabhängigkeit, die Lebenseinstellung und das Einkommen.

Nähme man an, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden würde, vermutet Herr Ruckriegl, dass die Menschen dennoch weiter arbeiteten. Der Grund hierfür sei, dass Arbeit mehr als nur die reine Sicherung des Einkommens sei. Die Arbeit vermöge es, das Gefühl zu vermitteln, seine Zeit sinnvoll zu nutzen. Daneben habe man die Möglichkeit, soziale Beziehungen zu pflegen – beides Glücksfaktoren.

Wichtiger als Geld seien aber immer Ziele im Leben. Man solle sich kontinuierlich Pläne machen, was man erreichen wolle und wie man seine Zeit am besten einsetze – unter Berücksichtigung der Glücksfaktoren.

Quelle: Badische Zeitung

 

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