Im Gespräch mit mz-online erläutert utb-Autor  Prof. Robert Jütte, Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung (IGM) den Ansatz “Weniger ist mehr” in  der Gesundheitsversorgung.

Bislang, so Robert Jütte, habe man das Überangebot in der Therapie eher unter Kostenaspekten diskutiert, nun gebe es auch in der Ärzteschaft ein Umdenken.  So würde vor nutzlosen Therapien gewarnt und auf das Potenzial der Nebenwirkungen von Arzneien verwiesen.

In Deutschland habe die Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen Fachgesellschaften (AWMF) ein Programm angekündigt. Für fünf Indikationen sollen demnächst Empfehlungen gegeben werden, welche Therapien unsinnig sind und mehr schaden als nutzen.

„Weniger ist mehr“ gelte nicht für die Prävention, sondern für die Therapie. In manchen medizinischen Fachbereichen wie der Zahnmedizin und der Kinder- und Jugendmedizin habe die Vorbeugung eine lange Tradition.

Quelle : zm-online.de

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