Unsere Autorin Ulrike Scheuermann rät auf t-online sich bewusst zu machen, wozu die Abstandsregel, die Ausgangssperre und häusliche Quarantäne dienen.

Jeder reagiere anders auf die derzeitige Ausnahmesituation; in Abhängigkeit seiner bisherigen Erfahrungen. Manche Menschenfühlten sich verunsichert, andere reagierten mit Empörung.

Aber wie sollen wir mit unseren Emotionen am besten umgehen?
Zunächst müssen wir die gegebene Situation annehmen, rät Frau Scheuermann.

Menschen, die dazu neigen in Aktionismus zu verfallen, sollten, statt Hamsterkäufe zu tätigen, Nachbarn ihre Hilfe anbieten. Wer anderen helfe, helfe auch sich selbst, sagt die Psychologin.

Rausgehen in die Natur, allein oder zu zweit, habe einen ausgleichenden Effekt. Auch sollte man sich bewusst machen, dass der Zustand nicht von Dauer ist. Man könne Zuhause Dinge erledigen, die man schon lange aufgeschoben habe oder einfach die Zeit mit der Familie genießen. Kontakt zur Familie und zu Freunden sollte man unbedingt weiter halten. Dies könne regelmäßig per Telefon oder Skype erfolgen.

Wir müssten uns bewusst machen, dass wir einen Beitrag für die Gemeinschaft leisten, wenn wir uns an die Beschränkungen halten. An andere zu denken, sei in Zeiten des Coronavirus mehr gefragt als sonst – und tue gut.

Quelle: t-online, Ulrike Scheuermann

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