Der utb-Autor Stefan Marschall sprach im Interview mit t-online über die Wahlschlappe der SPD in NRW. Die Themen hätten den Wahlkampf bestimmt, so Marschall. Frau Kraft habe zwar die höheren Sympathiewerte für sich beanspruchen können aber die Landesregierung habe keinen kompetenten Eindruck gemacht. Während die CDU einen themenorientierten Wahlkampf geführt habe (Bildung, innere Sicherheit, Verkehr), sei bei der SPD die Person Hannelore Kraft im Vordergrund gestanden. Im Hinblick auf die Bundestagswahl, sei der Wahlsieg Laschets ein deutlicher Punkt für Angela Merkel und eine Schwächung für Martin Schulz.

Der SPD rät Marschall in den verbleibenden vier Monaten bis zur Bundestagswahl zu einer harten Fehleranalyse und der Entwicklung inhaltlicher Ansagen. Die Wahl in NRW zeige, dass Wahlkampf einen Unterschied mache. Es sei offensichtlich möglich Wähler durch bestimmte Themen zu mobilisieren. Stefan Marschall erwartet für die Bundestagswahl 2017 einen deutlich aggressiveren Wahlkampf als bei den letzten Bundestagswahlen.

Quelle: t-online.de, Stefan Rook

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