Unser neues Studiertier-Interview ist online: Alicia spricht mit dem Studiertier über ihren Studiengang Integriertes Produktdesign (Was ist das “integrierte” am integrierten Produktdesign?) und wie es war ein halbes Jahr in Neuseeland zu verweilen.

Unser Studiertier Zehra ist 21 Jahre alt und studiert Anglistik und Philosophie an der Universität Stuttgart. Bei utb absolviert Zehra ihr 3-monatiges Verlagspraktikum im Bereich Marketing.

„Studiertier fragt“ ist also eine Aktion von Studenten für Studenten. Die Fragen, die Zehra stellt, stammen nicht nur von ihr selbst, sondern auch von Freunden und Kommilitonen. Damit die Interviews immer interessant und abwechslungsreich sind – und es auch in Zukunft bleiben.

Wenn du Fragen an Zehra hast oder selbst vom Studiertier ausgequetscht werden möchtest, schreibe einfach eine Mail an volontariat(at)utb.de

 

Studiertier trifft Alicia

Alicia ist 21 und studiert Integriertes Produktdesign im 2. Semester an der Hochschule der Medien. Studiertier hat sie sich geschnappt und fragt…

  1. Du gehörst zu den Ersten, die „integriertes Produktdesign“ an der Hochschule der Medien studieren. Wieso hast du dich für diesen Studiengang entschieden und was kann man sich denn unter deinem Studieninhalt genau vorstellen?

Wie viele Abiturienten wusste ich sehr lange nicht, was ich studieren möchte. Am besten ein Studiengang, bei dem ich mich völlig in meiner Kreativität ausleben kann. Und auf keinen Fall etwas mit Wirtschaft. Das Ganze hat die Auswahl an Studiengängen leider nicht sehr eingeschränkt. Genau deswegen habe ich mich für den neuen Studiengang entschieden. Bei diesem Studiengang bekommt man im Grundstudium alle Techniken beigebracht, vom Fotografieren bis hin zum Modellbau. Ab dem 4. Semester kann ich mich dann noch mal spezialisieren, was das “integriert” von integriertem Produktdesign bedeutet. Ich bin nicht beschränkt in eine Richtung. Das hat mir gut gefallen.

  1. Würdest du dich erneut für den Studiengang entscheiden? Hat er deine Erwartungen erfüllt? Was macht dir in deinem Studium besonders Spaß und was vielleicht nicht so? Was kommt im nächsten Semester auf dich zu und freust du dich schon darauf?

 Auf jeden Fall würde ich mich wieder für diesen Studiengang entscheiden. Ich kann meiner Kreativität freien Lauf lassen. Es gibt nicht mehr das Richtige und das Falsche wie in der Schule. Jeder kann auf seine ganz eigene Art und Weise kreativ sein. Aber genau das kann auch wiederum schwierig werden. Man hat so viele Ideen im Kopf, die man alle gar nicht umsetzen kann. Sich dann für eine Idee zu entscheiden ist fast unmöglich. Es ist auch schwer, über die Arbeiten der anderen zu sprechen. Denn jeder findet etwas anderes schön und da einen guten Mittelweg bei Gruppenarbeiten zu finden, ist auch immer eine Herausforderung. Wobei da es wieder toll ist, viele Ideen von anderen zu hören, auf die man selber nie gekommen wäre.

Wie man sieht, hat es immer Vor- und Nachteile. Aber für mich überwiegen eindeutig die Vorteile. Ich liebe den kreativen Austausch.

Im nächsten Semester werden wir Kurse über Fotografie bekommen, sowie eine große Projektaufgabe gemeinsam mit einem anderen Studiengang. Dabei freue ich mich sehr darauf, in den anderen Studiengang hineinschnuppern zu dürfen.

  1. Man kann sich in deinem Studium ab dem 4. Semester auch fachlich spezialisieren. In welche Richtung soll es bei dir gehen?

Da ich noch 2 Semester vor mir habe, habe ich mich noch nicht entschieden, in welche Richtung es gehen soll. Wählen kann ich zwischen Produktdesign im klassischen Sinn, Verpackungsdesign oder Webdesign. Jedoch tendiere ich zu Verpackungs- oder Webdesign.

  1. Du hast vor dem Studium ein Gap Year in Neuseeland verbracht. Was hast du aus dieser Erfahrung gewonnen? Was waren die Schwierigkeiten und welche Tipps hast du für diejenigen, die das Gleiche vorhaben?

Durch mein Gap Year in Neuseeland konnte ich viel über mich selber lernen. Dass ich auch großen Aufgaben gewachsen bin und ich keine Angst davor zu haben brauche. Wenn man am anderen Ende der Welt klarkommt, dann auch in Deutschland! Mein erster und einziger Tipp ist: Tu es! Egal welche Gedanken in deinem Kopf umherschwirren, schieb sie zur Seite und mach einfach. Auch ich hatte viele Bedenken, z.B. ob ich mit der Mentalität klarkomme, ob ich einen Job finden kann, ob ich genügend Kleider eingepackt habe, … all meine Sorgen haben sich nach meiner Ankunft in Neuseeland in Luft aufgelöst. Die Menschen dort sind herzerwärmend nett. Dir wird immer Hilfe angeboten und du brauchst absolut keine Angst zu haben Fragen zu stellen. Alle sind richtig locker drauf. (Nicht so wie in Deutschland, wo alles nach Handbuch laufen muss). Du bist auch nie alleine! Es ist immer jemand da, der dir hilft.

  1. Und nach dem Bachelor – hast du schon Vorstellungen von deinem weiteren Werdegang? Soll noch ein Master drangehängt werden oder ist erstmal Schluss mit Schulbank? Welche berufliche Laufbahn hast du schon im Blick?

Nach meinem Bachelor ist erst mal Schluss mit der Schulbank. Ich möchte mein gelerntes Wissen endlich in der Berufswelt umsetzten können. Nach dem Abschluss kann ich mich entscheiden, ob ich in eine Agentur möchte, die dann verschiedene Aufträge von verschiedenen Firmen bekommt oder ich arbeite in einem Unternehmen, bei denen ich mich dann auf eine Sorte von Produkten spezialisieren kann.

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