Symposium am Frankfurter Center for Applied European Studies diskutiert am 22. November 2019 über Ursachen von Ausgrenzung, Diskriminierung und politisch motivierten Gewalttaten

Nicht erst seit dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 ist eine neue Qualität von Rassismus und Antisemitismus in Europa auffällig geworden. Deren Grundlagen und Verbreitung zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden ist Ziel des Symposiums „Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?“ am 22. November 2019, zu dem das Center for Applied European Studies (CAES) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) einlädt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Was verstehen wir im 21. Jahrhundert unter Rassismus und Antisemitismus? Inwieweit sind diese Phänomene im europäischen Alltag strukturell verankert? Welche Rollen spielen im digitalen Zeitalter die sozialen Medien bei ihrer Verbreitung? Und wie können Politik, Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit gegensteuern? Darüber referieren und diskutieren die Antisemitismusforscherin und Kognitionswissenschaftlerin und utb-Autorin Monika Schwarz-Friesel, der Soziologe Wilhelm Heitmeyer, die Politikwissenschaftler Hajo Funke und Heiner Bielefeldt, der Journalist und frühere Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye, Gründungsmitglied des Vereins „Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland“, sowie Ariel Muzicant, Vizepräsident des Europäischen Jüdischen Kongresses, und Katharina von Schnurbein, Antisemitismusbeauftragte der Europäischen Kommission.

Termin: 22. November 2019, 15:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Frankfurt University of Applied Sciences, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt, Gebäude 1, Raum 529


Quelle: Claudia Staat Pressestelle
Frankfurt University of Applied Sciences

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