Der nationalen Bildungsberichts „Bildung in Deutschland 2016“ wurde im Juni veröffentlicht. Er wird alle zwei Jahre von einer Gruppe von Wissenschaftlern herausgegeben. Schwerpunkt war in diesem Jahr das Thema Migration. Dringend müssten zusätzliche Erzieherinnen, Lehrkräfte und Sozialarbeiter eingestellt werden, die Modellrechnung geht von 33.000 bis 44.000 neuen Stellen aus. Der utb-Autor Thomas Rauschenbach vom Deutschen Jugendinstitut sieht die Politik in der Verantwortung, die richtigen Weichen zu stellen und für das entsprechende Personal zu sorgen.

Der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund ohne einen allgemeinbildenden und beruflichen Bildungsabschluss ist zwar gesunken, jedoch wird die allgemeine Hochschulreife weniger als halb so oft von Jugendlichen ohne deutschen Pass erreicht.

Die Wissenschaftler merken an, dass von privater Seite immer mehr Schulen und Studiengänge angeboten würden. Ursache sei vor allem der Rückzug von öffentlichen Schulen in ländlichen Regionen.

Quelle: tagesspiegel.de

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