Die baden-württembergische CDU hat konkrete pädagogische Vorstellungen. Sie fordert mehr Frontalunterricht, mehr Diktate und mehr Disziplin. Der utb-Autor und Schulpädagoge Prof. Thorsten Bohl sprach mit dem Tübinger TAGBLATT über diese Ideen.

Problematisch am Frontalunterricht sei, so Thorsten Bohl,  dass die Grundschulklassen heutzutage sehr heterogen sind. Schüler mit extrem unterschiedlichen Fähigkeiten und Kenntnissen säßen in den vier Klassenstufen beieinander. Nicht alle Kinder seien in der Lage einem Frontalunterricht zu folgen. Sinnvoll sei eine „intelligent organisierte Unterrichtsstruktur,“ bei der direkte Instruktion im Wechsel mit Phasen des selbstorganisierten Lernens und Phasen von Teamarbeit stattfinden.

Lehrer müssen heutzutage mit Heterogenität umgehen können, selbstbewusst sein und die Kinder zum Mitmachen aktivieren können, so Bohl. Ein gute Klassenführung sei wichtig.  Dafür sei die Lehrkraft jedoch auch auf die Unterstützung des Kollegiums und der Schulleitung angewiesen.

Quelle: www.tagblatt.de; Ulrich Janssen

Bohl, Thorsten, Dr. rer. soc., Universitätsprofessor, Abteilung Schulpädagogik/Institut für Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen.
Produktinformationen werden geladen...

Autor

Buchtitel

Buchcover

Druck-Ausgabe: , eBook-Ausgabe:

Produktinformationen werden geladen...

Autor

Buchtitel

Buchcover

Druck-Ausgabe: , eBook-Ausgabe:

Produktinformationen werden geladen...

Autor

Buchtitel

Buchcover

Druck-Ausgabe: , eBook-Ausgabe:

Produktinformationen werden geladen...

Autor

Buchtitel

Buchcover

Druck-Ausgabe: , eBook-Ausgabe:

Getagged mit
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.