Auf den ersten Blick ist es erstaunlich, dass es bis dato an einer Einführung in das Werk McLuhans mangelte, die angesichts von dessen Breite, epistemologischer Brisanz und diskursiver Verankerung gleichermaßen kritisch vorgeht und die Rezeption McLuhans berücksichtigt. Sven Grampp, Mitarbeiter am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg, legt nun im UVK-Verlag für die UTB-Einführungsreihe eine solche Publikation vor. Grampp schildert dabei nicht einfach die wichtigsten Ideen und Ansätze McLuhans, sondern reflektiert beständig, wie eine solche Einführung überhaupt agieren und sich einen freien Raum der Darstellung schaffen kann, wenn auch das Medium der Einführung eine Botschaft ist. Trotz einiger Kritik im Detail – und trotz einiger Probleme mit der Silbentrennung sowie der Rechtschreibung in den Fußnoten – ist Grampps Buch auch für McLuhan-Kenner lesenswert, stellt er sich doch all den Schwierigkeiten, die mit seinem Inhalt verbunden sind.

Quelle: literaturkritik.de

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