Am 13. Dezember 1916 rissen Lawinen in den südöstlichen Alpen Tausende von Soldaten in den Tod. Der utb-Autor und Historiker Christian Rohr vom Oeschger-Zentrum für Klimaforschung an der Universität Bern erforscht mit weiteren Kollegen die Ursachen und Auswirkungen jener Lawinenniedergänge mittels Klimarekonstruktion und historischer Analyse.

Damals wurde die Katastrophe aus Gründen der militärischen Geheimhaltung nicht weiter in die Öffentlichkeit getragen. Ungewöhnlich heftige Schneefälle in kurzer Zeit  und im Anschluss warme Luftmassen und Regen lösten die Katastrophe aus. Noch heute finden sich ab und an Leichen im schmelzenden Gletschereis, die am 13. Dezember 1916 unter der gewaltigen Schneemasse begraben wurden.

Quelle: Neue Zürcher Zeitung, Alois Feusi

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