Vegan leben und trotzdem Hochleistungssport treiben? Viele sagen, das sei nicht möglich und der Tod der vegan lebenden Südafrikanerin Maria Strydom, die den Mount Everest bestieg und an der Höhenkrankheit starb, führte erneut zu Diskussionen um die vegane Ernährungsweise.

Doch Ernährungswissenschaftler und utb-Autor Claus Leitzmann erklärt in einem Interview mit der Welt, dass Veganer ebenso Hochleistungssport ausüben können wie Fleischesser. Trotzdem wird bei solch einem Tod der Veganismus verantwortlich gemacht. Dies ärgert Leitzmann, denn er sagt, dass täglich dutzende Menschen an einer Ernährung mit zu viel Fleisch sterben, aber darüber würde nicht gesprochen.

Deshalb befürwortet er die immer steigenden Diskussionen um die richtige Ernährungsweise und verteidigt die vegane Lebensweise, auch wenn er selbst kein Veganer sondern Vegetarier ist. Leitzmann spricht hier von Untersuchungen, die zeigen, dass Veganer im Durchschnitt gesund sind. Er räumt allerdings ein, dass diese Ernährung auf die richtige Art erfolgen muss. Gemeint ist hierbei der Vitamin B12 Mangel, der durch eine rein pflanzliche Ernährung auftritt. Dies sei jedoch ein Thema, das den meisten Veganern bekannt sei und die sich deshalb mit einem Vitaminpräparat aushelfen. Das Wichtigste sei letztendlich immer, dass man sich, egal ob vegan oder mit Fleisch, stets abwechslungsreich ernähre, um alle benötigten Stoffe für den Körper aufnehmen zu können.

Quelle: welt.de, Kathrin Spoerr

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