Der “Ernährungsreport” wird jährlich vom Bundesernährungsministerium herausgebracht. Dieser zeigt, wie die Deutschen essen. Im Vergleich zu vor 5 Jahren geht der Trend hin zu weniger Fleischkonsum. Waren es damals noch 34 % aller Deutschen, die täglich Fleisch konsumieren, sind es jetzt nur noch 26 %.

Der Ernährungspsychologe und utb-Autor Christoph Klotter glaubt, dass das dieser Trend durch den Klimawandel beeinflusst wird. Der hohe Fleischkonsum führe zu einer Ausweitung des Soja-Anbaus in Südamerika. Dadurch sei der Fleischkonsum in Misskredit geraten. Es gebe einen wachsenden Markt für Fleischersatzprodukte. Eine – in Klotters Augen – sehr positive Entwicklung, was die Ökotrophologie und Ökologie betreffen würde. Auch Männer würden weniger Fleisch konsumieren.

Durch Corona werde wieder deutlich mehr gekocht. Dies sei ein Trend, der uns noch Jahre begleiten werde, so Klotter.

Quelle: Deutschlandfunkkultur (leg)

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