Corona zwingt uns zur Entschleunigung. Der Soziologe und utb-Autor Hartmut Rosa sieht darin durchaus auch eine Chance. Zwar sei Corona bedrohlich in Bezug auf die Erkrankung, die wirtschaftliche Lage oder die persönliche Belastung. Betrachte man aber das große Ganze, würden freie Zeiträume entstehen. Momentan, so Rosa, stünden wir nicht mehr im Hamsterrad, müssten keine bestimmten Ergebnisse realisieren und hätten keine gefüllten To-do-Listen. Das brächte uns in eine Situation, in der wir nichts abarbeiten müssten. Wir hätten somit die Möglichkeit, die Welt, das Leben und Beziehungen neu wahrzunehmen.

Quelle: swr2

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