Der utb-Autor Sascha Bechmann hat die Ergebnisse einer Studie präsentiert, die 200 Hausärzte zu Entlassungsbriefen von Krankenhäusern befragte. Das Ergebnis der Studie besagt, dass Entlassungsbriefe häufig fehlerhaft, missverständlich oder ungenau formuliert sind. Über 98 Prozent der befragten Hausärzte gaben demnach an, die Briefe ihrer Krankenhaus-Kollegen häufig nicht beim ersten Lesen verstanden zu haben.

Für den behandelnden Hausarzt seien die Briefe, aufgrund der weiteren Behandlung des Patienten, von großer Bedeutung. Fachliche und inhaltliche Fehler bemängelten rund 75 % der befragten Hausärzte.

Sascha Bechmann regt an, dass das Schreiben von strukturierten und verständlichen Arztbriefen Bestandteil des Medizinstudiums wird.

Quelle: swr.de, Mario Demuth

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