Enge Fahrstühle, Spinnen oder ein Reise mit dem Flugzeug, allein der Gedanke daran bringt Menschen mit Angststörungen zum Schwitzen. Nun soll eine App diesen Patienten helfen, ohne, dass sie eine Spinne anfassen oder einen Fahrstuhl besteigen müssen. Mittels einer speziellen Brille, eines Smartphones oder Tablets und einem Computer wird der Patient mithilfe der App “Psious” mit Situationen konfrontiert die bei ihm Ängste auslösen. Diese Situationen werden simuliert, der Patient bewegt sich in einer virtuellen Realität. Die Entwickler der App “Psious” behaupten ihre App sei so erfolgreich wie herkömmliche Therapiemethoden.

eichenberg_175Die utb-Autorin Christiane Eichenberg, Psychologische Psychotherapeutin und Universitätsprofessorin für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Medien an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien bestätigt, dass eine Therapie per virtueller Realität durchaus mit der klassischen Konfrontationstherapie vergleichbar sei. Beide Behandlungsmethoden zielten darauf ab Patienten mit ihrer Angst zu konfrontieren und sie dazu zu bewegen, sich an bestimmte Situationen zu gewöhnen.

In Deutschland setzen nur wenige Therapeuten das Instrument der virtuellen Realität ein, so Eichenberg. In Spanien oder den Niederlanden sei diese Entwicklung schon weiter voran geschritten.

Quelle: PR-Online

 

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