„Ein sehr gelungenes Kurzlehrbuch, das unter anfangs klar formulierten Leitfragen die großen Linien dessen nachzeichnet, was man heute gemeinhin unter Gerichtsverfassungs- und Prozessrecht versteht. Sprachlich prägnant und ausdrücklich nicht frei von subjektiver Färbung führt Oestmann durch die Zeit vor und die des staatlichen Gewaltmonopols und fragt abschließend, ob bereits eine dritte Epoche nach dem Gewaltmonopol angebrochen ist. Der stete Wechsel von pointierten Lehrbuchausführungen und aufbereiteten Ausschnitten von Originalquellen eröffnen nicht nur dem studentischen Leser eine kurzweilige und gleichzeitig tiefgreifende Einführung. Sehr hilfreich ist die abschließende umfangreiche und thematisch untergliederte Literaturübersicht, die sich nicht – wie heute leider vielfach üblich – in einer bloßen Aufzählung erschöpft, sondern gewichtet und bewertet und dabei durchaus mit spitzer Feder mitunter deutlich vor Fehlgriffen warnt.“

R. Korves, 26.07.2019

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