Wenn es nach utb-Autor Frederik Weinert geht, sollte Digitalkunde als Schulfach eingeführt werden. Zu diesem Thema hat der Medienkenner bei utb ein Buch veröffentlicht.

Weinert sieht eine Gefahr in der Internetsucht mancher Kinder. Facebook, Spiele, Dating-Apps und WhatsApp weckten nicht nur Begehrlichkeiten, schnell könne es zu Cyber-Mobbing oder digitale Mutproben kommen.

Aber auch positive Aspekte führt Weinert an, so können die sozialen Medien, Wikipedia und die digitale Vernetzung, seiner Meinung nach zur Demokratisierung beitragen.

Problematisch sei, dass Digitalkunde an Schulen überhaupt nicht gelehrt werde. Der Wissensvorsprung der Kinder gegenüber ihren Lehrern sei bei manchen Kindern deutlich. Die Idee des neuen Schulfachs fänden auch viele Lehrer gut, da sie es häufig mit übernächtigten Kindern zu tun hätten, die die halbe Nacht gezockt hätten oder digitale Entzugserscheinungen zeigen würden. In der Medienwelt sind die Kinder oft unbegleitet. Hier könnte das Schulsystem helfen, da ist sich der Autor sicher.

Quelle: Neue Passauer Nachrichten

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