Michael Epkenhans ist utb-Autor und Marinehistoriker. In einem Interview mit der Zeitung DIE WELT beantwortete der Wissenschaftler zahlreiche Fragen zur Skagerrakschlacht. Vor hundert Jahren fand die größte Seeschlacht des Ersten Weltkrieges vor dem Skagerrak zwischen der deutschen Hochseeflotte und der Grand Fleet der Royal Navy statt.  Am 31. Mai und 1. Juni 1916 kämpften insgesamt 251 britische und deutsche Einheiten nördlich von Jütland. Die Skagerrakschlacht, so Epkenhans, veränderte im Vergleich zu der Situation vor der Schlacht nichts. Die Hochseeflotte war der Royal Navy massiv unterlegen und es war nie die Absicht des Kommandanten Scheer gegen die ganze Grand Fleet zu kämpfen. Scheer hatte im Vorfeld immer wieder gezielt versucht, Teile der englischen Flotte anzugreifen, und so wollte er am 31. Mai  gegen die Handelsschifffahrt an der Südküste Norwegens vorstoßen, um dabei einzelne britische Einheiten aufzuspüren. Scheers Pech war es, dass die Britten im Vorfeld deutsche Funksignal abgehört hatten und um den geplanten Vorstoß der Deutschen wussten. So kam es schließlich zur großen Seeschlacht.

Prof. Dr. Michael Epkenhans ist Leiter des Militärhistorischen Forschungsamts in Potsdam.

Quelle und weitere Informationen: www.welt.de

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