Ende des vergangenen Jahres hat Prof. Dr. Lisa Herzog, die zwei renommiertesten Philosophiepreise im deutschsprachigen Raum verliehen bekommen: der „Deutsche Preis für Philosophie und Sozialethik“ sowie der „Tractatus für philosophische Essayistik“.

Dabei wage die Philosophin, laut Jury des Deutschen Preises für Philosophie den „Spagat zwischen akademischer Laufbahn und der Rolle der öffentlichen Intellektuellen“.

Ob es um die künftige Ausrichtung der Grünen oder um Wirtschaftsdemokratie geht, die Philosophin, die Professorin am Centre for Philosophy, Politics and Economics der Universität Groningen ist, bringt sich gerne ein.

In ihrem viel beachteten Buch „Die Rettung der Arbeit“ zeigt sie auf, dass man den digitalen Wandel in der Arbeitswelt als Chance hin zu mehr Demokratisierung, Mitgestaltung, Mitbestimmung in Unternehmen und an Arbeitsplätzen wahrnehmen kann. Sie plädiert dafür, die Zukunft der Arbeit nicht dem Markt zu überlassen. Sie müsse politisch gestaltet werden und besonders im Hinblick auf die digitalen Zeiten, gerechter und demokratischer werden.

Quelle: duz.de, Jeannette Goddar

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