Der utb-Autor Frederik Weinert hat sich mit den Mechanismen von In-App-Käufen beschäftigt. Viele Spiele machen nur Spaß und sind auch fast nur dann zu bewältigen, wenn man sogenannte In-App-Käufe tätigt, die einem Vorteile verschaffen. Diese kosten Geld und sind daher besonders für Kinder gefährlich.t. Worauf müssen Eltern achten, damit das nicht passiert? Der Medienwissenschaftler Frederik Weinert hat die Mechanismen von In-App-Käufen in Spielen untersucht. Zwar lassen sich In-App-Käufe je nach Betriebssystem sperren aber für viele Kinder sei es ein Leichtes diese Hürde zu umgehen. Die Bezahlung erfolgt zum Beispiel über im Handel erhältliche Paysafecards oder im Internet erhältliche iTunes-Codes.

Der Medienwissenschaftler hält manche der Spiele für süchtig machend. Die Kinder würden mit der Spielhandlung verschmelzen, jeder Sieg löse ein Glücksgefühl aus. Die Spiele seien jedoch so aufgebaut, dass man ohne In-App-Käufe irgendwann nicht mehr voran komme. Um das Glücksgefühl zu behalten, müsse dann ständig Geld investiert werden. Das könne dann sehr schnell sehr teuer werden.

Weinert hält es für eine gute Strategie, dass Kinder erst mit 13 Jahren ein Smartphone erhalten, dann sollten sie reif genug sein, die Problematik hinter den In-App-Käufen zu verstehen. Eine weitere Möglichkeit wäre es einen Nutzungsplan für das Smartphone festzulegen. In jedem Fall müssen die Eltern aufmerksam bleiben.

Quelle: aktiv-online.de

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