Die Veröffentlichung einer Doktorarbeit kann teuer werden.

Um den Doktortitel tragen zu dürfen, muss man seine Dissertation veröffentlichen. Das schreiben die Prüfungsordnungen aller deutscher Universitäten vor. Die Kosten müssen dabei selbst getragen werden. Dabei gibt es eine große Bandbreite was „Veröffentlichung“ bedeutet. Man kann einfach nur ein PDF der Arbeit auf der Webseite der Universität hochladen und hat damit seine Arbeit veröffentlicht. Doch wer eine Karriere an der Universität anstrebt, macht das nicht. Die utb-Autorin und Verlegerin Barbara Budrich hat ein Buch über das wissenschaftliche Publizieren geschrieben und rät Doktorand*innen, sich zu überlegen, wie ihre Kariere aussehen soll. Möchte man in der Wissenschaft durchstarten lohnt der Weg zum Fachverlag.

Auch die Preisspanne bei den Verlagen ist beträchtlich. Hier kommen die Kosten einerseits durch die Betreuung, andererseits durch die Druckkosten zustande. Die Universitäten schreiben eine Mindestauflage von 150 Exemplaren vor. Die Themen sind jedoch oft so speziell, dass sich mit Mühe 80 Exemplare verkaufen lassen, so Budrich. Der Kostenbeitrag der Autor*innen hilft den Verlagen bei den anfallenden Druckkosten. Passt das Buch gut in eine bestehende Reihe des Verlages oder handelt es sich um eine sehr relevante Arbeit verzichten manche Verlage auf einen Zuschuss. Manche Verlage setzten auf rein digitale Veröffentlichungen, dadurch fallen keine Druckkosten an.

Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten und einige Verlage beraten die Doktorand*innen hierzu.

Quelle: jetzt.de, Nadja Schlüter

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