Immer mehr Kinder und Jugendlichen ernähren sich vegetarisch oder vegan. Ob es in der Wachstumsphase schädlich ist auf diese Produkte zu verzichten wurde bislang nur unzureichend untersucht. Die Studie VeChi Diet, unter Leitung von utb-Autor Markus Keller, möchte diese mangelhafte Datenlage verbessern. Bislang wurden erste Ergebnisse von Kindern im Alter zwischen einem und drei Jahren bekannt. Dabei zeigen die nicht repräsentativen Daten der Studie, dass zehn Prozent der vegan ernährten und sechs Prozent vegetarisch ernährten Kinder zu klein für ihr Alter seien. Es sei möglich, so Markus Keller, das dies an der nicht optimalen Ernährung liege. Kleinkinder die vegan oder vegetarisch ernährt würden, müssten daher mit genügend Nahrungsenergie und kritischen Nährstoffen, insbesondere Vitamin B12, versorgt werden.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und der Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte sprechen sich gegen eine vegane Ernährung für Kinder und Jugendliche aus. Das Problem sei dabei vor allem das Fehlen von Vitamin B und verschiedene Aminosäuren, die für die Hirnreife benötigt würden.

Quelle: www. stuttgarter-zeitung.de

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