Die umstrittene britische Datenanalyse-Firma “Cambridge Analytica” hatte heimlich Nutzerdaten von rund 50 Millionen Facebook-Profilen ausgewertet und war im US-Wahlkampf für Donald Trump aktiv.  Der mittlerweile vom Dienst suspendierte Chef der Firma rühmte sich zuvor für seinen Einfluss auf Donald Trumps Wahlkampf.  Unser Autor Silvano Moeckli hat das Unternehmen “Cambridge Analytica” schon im August 2017 richtig eingeschätzt. Auf Seite 132 seiner Buches schreibt er:

Das Unternehmen »Cambridge Analytica«, das für die Kampagne von Donald Trump arbeitete, wirbt auf seiner Website mit folgendem Satz (https://cambridgeanalytica.org): »We collect up to 5.000 data points on over 220 million Americans, and use more than 100 data variables to model target audience groups and predict the behavior of like-minded people.« Die in Umlauf gebrachte These, »Cambridge Analytica« habe mit Hilfe von Persönlichkeitsprofilen von US-Wählern Donald Trump 2016 zum Sieg verholfen (»Das Magazin« N°48 vom 3. Dezember 2016), ist wohl eher PR für das Unternehmen selbst. Potenzielle Wähler aus den Daten herauszufischen ist das eine; sie mit überzeugenden Argumenten zu versorgen und zur Teilnahme an der Wahl zu motivieren das andere.

Professor Dr. Silvano Moeckli lehrt Politikwissenschaft an der Universität St. Gallen und der Fachhochschule St. Gallen.

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