Selbstoptimierung ist der in der Gegenwart derzeit am meisten diskutierte gesellschaftliche Trend.

Eckart Goebel beschreibt in seiner Buchbesprechung von Dagmar Fenners Band “Selbstoptimierung und Enhancement” in der WELT, zunächst die schöne neue Welt der Selbstoptimierung und des Cyberborgs. Fenner habe sich, so Goebel „mit eindrucksvoller Konsequenz der Mühe unterzogen, die oft gereizt geführten Debatten über Selbstoptimierung und Enhancement zu studieren, zu ordnen und argumentativ zu durchdringen.“

Fenners ethische Einführung konzentriert sich auf die Selbstoptimierung im engen Sinn oder das „Enhancement“, d.h. auf technikbasierte, vorwiegend biomedizinische Methoden zur menschlichen Selbstverbesserung (Schönheitoperationen, Digitale Selbstvermessung u.a.) im Unterschied zu traditionellen Methoden.

Sie erläutert zunächst die grundlegenden, aber in der Debatte meist nicht genauer beachteten Konzepte „Glück“, „Gerechtigkeit“, „Freiheit“ und „Natur“.
Ziel ist es, durch eine kritische Prüfung der Argumente für und gegen einzelne Optimierungsmaßnahmen zur Versachlichung und Rationalisierung der öffentlichen Diskussion beizutragen.

Quelle: www.welt.de

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