Am 5. Dezember war Weltbodentag. Dieser von den Vereinten Nationen festgelegte Tag, soll uns die Bedeutung des Bodens in unserem täglichen Leben bewußt machen. Landwirte wissen eigentlich von der vitalen Wichtigkeit des Bodens für ihre Aktivitäten und ihre Zukunft. Nichtsdestotrotz werden die zur Zeit hohen Erträge oft nur noch durch erhöhte Inputs wie synthetische Düngemittel, Pestizide und Technologie erhalten. Damit wird aber oft eine sinkende Produktivität durch Bodendegradation überdeckt.

Das Forschungsprojekt „Konservierender Ackerbau“ ist eingebettet in das EU-Projekt „SoilCare“, in dem Wissenschaftler an 16 Versuchsstandorten in Feldversuchen Anbausysteme testen, um die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig zu verbessern. Zentrales Novum: Wissenschaftler, Landmaschinenhersteller und Landwirte arbeiten Hand in Hand und vermitteln die Erkenntnisse in die Politik, damit sie so schnell wie möglich praktisch umgesetzt werden können. Bodenverbesserung ist notwendig, um die Negativspirale aus Bodenverschlechterung (Degradation), erhöhten Inputs, Kosten und Umweltschäden zu durchbrechen. Die utb-Autorin Prof. Dr. Kandeler betreibt das Projekt „Konservierender Ackerbau“ zusammen mit Prof. Dr. Carola Pekrun (HfWU Nürtingen-Geislingen). Die beiden Forscherinnen vertreten damit das „SoilCare“-Projekt in Deutschland.“

„Wir haben ein interaktives Werkzeug entwickelt, um Entscheidungsträgern die Auswahl von Anbausystemen zu ermöglichen, die dem Boden nützen und ihn als eines unserer wichtigsten Güter schützen“, erklärt die Bodenbiologin Prof. Dr. Ellen Kandeler vom Institut für Bodenkunde und Standortslehre der Universität Hohenheim.

Quelle: idw-online

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