Selbstmanagement? Muss man sein Studium »managen«? Oft wird unterschätzt, welche positiven Auswirkungen ein gut organisierter Studienalltag haben kann. Man hat einen besseren Überblick auf anstehende Projekte und ist dadurch weniger gestresst.

Die utb-Autoren Rosaria Chirico und Beate Selders unterstützen Sie beim Selbstmanagement Ihres Studiums mit dem Titel Bachelor statt Burnout:

Anforderungen und Ressourcen im Studium

Während Ihres Studiums werden Sie vielfältige Lernformen und Lerninhalte kennenlernen: Sie werden Seminare besuchen und in Gruppen arbeiten, Experimente durchführen und Praktika absolvieren, wissenschaftlich schreiben, mündlich präsentieren und Prüfungen ablegen. All diese Aktivitäten gehören zur wissenschaftlichen Ausbildung und wollen gemeistert werden.

Das heißt, dass Sie Fragen haben werden, an manchen Stellen Unterstützung benötigen oder sich zusätzliche Fertigkeiten wie z.B. spezielle PC-Anwendungen oder Arbeitsstrategien aneignen müssen. Das ist normal und nicht etwa Zeichen von Inkompetenz. Es sind Schritte auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss.

Diese Schritte müssen Sie nicht alleine gehen: Treten Sie mit Ihren Fragen an andere – DozentInnen, KommilitonInnen, Beratungsstellen usw. – heran und holen Sie sich Unterstützung und Wegbegleiter.

Das Studium selbst in die Hand nehmen heißt auch, Projekte wie eine Hausarbeit in überschaubare Arbeitsschritte zu unterteilen und detailliert zu planen. Überlegen Sie für jeden Arbeitsschritt schon vorher, welche Fragen Sie haben, welche Unterstützung Sie benötigen, welche Ressourcen Sie nutzen möchten und welche Termine Sie dabei einhalten möchten oder müssen.

Bei Ressourcen handelt es sich um alle Mittel, die Ihnen zur Verfügung stehen, um Ihr Projekt zum Erfolg zu führen.

Wie können Sie Ihre Ressourcen fürs Studium effektiv einsetzen?

  • Planen Sie die einzelnen Schritte Ihres jeweiligen Projektes.
  • Arbeiten Sie eigene Interessen und Fragestellungen heraus.
  • Machen Sie sich bewusst, welche Ressourcen Sie schon haben und welche Sie zusätzlich nutzen können, und nehmen Sie Unterstützung in Anspruch.
  • Kommunizieren Sie mit den DozentInnen.
Produktinformationen werden geladen...

Autor

Buchtitel

Buchcover

Druck-Ausgabe: , eBook-Ausgabe:

Kundenbewertung Sandra Walz 14.07.2014   ★★★★★

Der Ratgeber „Bachelor statt Burnout“ ist ein grundlegendes, aber ausführliches Werk, das definitiv hält, was sein Untertitel „Entspannt studieren – wie geht das?“ verspricht.
Das Buch eignet sich hervorragend für Erstsemester, da es ausgehend von einer ausführlichen Darstellung der Bologna-Reformen über Tipps für einen gelungen Studieneinstieg bis hin zu Strategie- und Lerntipps ein breit gefächertes Themengebiet abdeckt.
Dabei werden zunächst die Entstehung von Stress sowie Strategien zur Vermeidung desselben im Unialltag aufgezeigt. Dies ist sicherlich besonders für Erstsemester hilfreich, ebenso wie diverse Methoden zur erfolgreichen Arbeit mit dem PC.
Hier gehen die Autoren jedoch tiefer und bieten Zahlreiche, auch für „fortgeschrittene“ Studenten nützliche, Hinweise und URL-Links, wie beispielsweise zur Literaturrecherche und -verwaltung. Es schließen sich weitere hilfreiche Kapitel über das wissenschaftliche Arbeiten, wichtige Lernstrategien und das erfolgreiche Schreiben von Haus-/Abschlussarbeiten an. Abschließend wird noch ein Ausblick auf die Zeit nach dem Studium gegeben, um einen guten Berufseinstieg zu gewährleisten.
Am Ende jedes Kapitels sind des Weiteren alle relevanten Namen, Organisationen, (Internet-)Adressen und Literatur aufgeführt, was einen guten Überblick gibt und auch ein schnelles Nachschlagen ermöglicht. Außerdem sind alle Strategien und Ratschläge gut erklärt und laden zum Ausprobieren ein.
Damit ist dieser Ratgeber nicht nur eine hilfreiche Stütze für Erstsemester, sondern bietet auch Studenten, die in ihrem Studium bereits fortgeschritten sind (wie es in meinem Fall zutrifft), einige interessante und nützliche Ansätze.

Getagged mit
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.