Eine Studie der Tierärztlichen  Hochschule Hannover sorgt für Furore in der Landwirtschaft. Die utb-Autorin Elisabeth große Beilage untersuchte gemeinsam mit Kollegen über 600 Schweinekadaver. Es handelte sich bei den Tieren um Schweine, die schon vor der Schlachtung krank oder verletzt waren und daher getötet und in die Tierkörperbeseitigungsanstalt verbracht worden waren. Die Studie besagt, dass täglich rund 1.200 Schweine in solchen Anlagen entsorgt werden. Laut der Studie ist davon auszugehen, dass diese Tiere zu Lebzeiten unter erheblichen und lange anhaltenden Schmerzen gelitten haben. Kranke oder verletzte Tiere wurden demnach nicht richtig oder nicht rechtzeitig behandelt. Deutlich über 10 % der untersuchten Tiere wiesen starke Verletzungen auf oder waren stark abgemagert. Auch bei der Betäubung und anschließenden Tötung wurden bei 12 % der Zucht- und 13 % der Mastschweine eindeutige Mängel festgestellt.
Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands sieht aufgrund der Studie nun dringenden Handlungsbedarf.

Quelle: NDR1

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