Die utb-Autorin Prof. Dr. Margreth Lünenborg sprach mit Heike Klovert von SPIEGEL ONLINE über den Internationalen Frauentag. Margreth Lünenborg ist der Auffassung, dass der Frauentag durch die Geschehnisse in den USA aber auch durch den Erfolg der rechten Parteien in Europa, wieder mehr Zulauf habe. Die Menschen hätten das Bedürfnis aktiv zu werden. Aussagen wie die des polnischen EU-Abgeordneten Janusz Korwin-Mikke Frauen seien kleiner, schwächer und weniger intelligent als Männer, seien öffentlich wieder sagbar, so Lünenborg. Trump mit seinen sexsitischen, rassistischen und homophoben Äußerungen sei nicht allein. Es gäbe daher großen Anlass für Frauen sichtbar zu bleiben und laut zu sein.

Prof. Dr. Margreth Lünenborg lehrt Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Sie hat die wissenschaftliche Leitung des Margherita-von-Brentano-Zentrums für Geschlechterforschung an der FU Berlin inne.

Quelle: Spiegel Online, Heike Klovert

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Dozentenbewertung von J. Scherer am 18.08.2016       ★★★★

Eine spannende Zusammenführung von unterschiedlichen, aber relevanten Aspekten der Gender Media Forschung auf kommunikationswissenschaftlicher Basis.


Dozentenbewertung von E. Kegyes-Szekeres am 14.07.2016        ★★★★★

Der vorliegende Band bietet Studierenden der Medien- und Kommunikationswissenschaft sowie der Gender Studies eine gute analytische Grundlage zum Erkennen von Forschungsfragen im Bereich der allgemeinen Vergeschlechtlichung der Medien und Kommunikationsprozesse und sichert eine praktische Basis zur selbständigen Planung und Durchführung empirischer Forschungsvorhaben.

Durch die systematische theoretische Sicherung der Kenntnisse wird das praktische Genderwissen vertieft und der kritische Zugang zur medialen Kommunikation verschärft. Der Lernprozess wird durch zahlreiche Literaturempfehlungen, Textkästen mit Definitionen und weiterführende Fragestellungen erleichtert.

Das Lehrbuch ist klar strukturiert, und die im dritten Teil angebotenen Übungsaufgaben regen zu eigenen Forschungsprojekten an, die als Seminaraufgabe auch für größere Gruppen geeignet sind. Auch die terminologische Klarheit und die gute Lesbarkeit schwierigerer theoretischer Überlegungen sind zu loben.

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