Warum wird ausgerechnet die Fichte Baum des Jahres, wo es sich bei dieser Baumart doch um die bei uns häufigste Forstbaumart handelt und wir bei Fichten vor allem an Monokulturen denken? Der utb-Autor Andreas Roloff weiß warum.

Die Fichte ist jedenfalls unschuldig an ihrem schlechten Ruf. Der Anbau in Monokultur führt dazu, dass die Fichten besonders anfällig gegen Windwurf sind und der Borkenkäfer sich schnell ausbreiten kann. Eigentlich ist die Fichte ein Baum der Mittel und Hochgebirge, denn sie liebt die Kälte. Nun wurde die Fichte zum Baum des Jahres 2017 gekürt, denn ihre Bestände werden stark zurückgehen. Die Fichte wird es in den kommenden Jahrzehnten schwer haben. Sie leidet besonders unter hohen Temperaturen und Trockenheit, wie wir sie mit den kommenden klimatischen Veränderungen erwarten. Laut einer Prognose soll es schon 2050 selbst in den Hochlagen des Schwarzwaldes nur noch suboptimale Klimaverhältnisse für die Fichten geben.

Quelle: sz-online.de

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Dozentenbewertung

Von G.Brokamp am 26.03.2015  Bewertung ★★★★★

Angefangen mit einer Einführung in den Zell- und Gewebeaufbau, über die Vorstellung von Struktur und Aufgabe (u.a.) der einzelnen Pflanzenorgane und der Rolle von Holzpflanzen in ihren Ökosystemen bis hin zur Bedeutung von Bäumen im globalen Zusammenhang, schafft es das Buch, den Leser knapp und fokussiert in die interessante Welt der Gehölzpflanzen einzuführen und alle Themenbereiche von Bedeutung anschaulich zu erklären.

Dozentenbewertung

M. Ackermann am 18.03.2016  Bewertung ★★★★★

Die Betrachtung der Bäume von zellulärer bis zur globalen Ebene ermöglicht es eine Gruppe von morphologisch ähnlichen Organismen in ihrer Gesamtheit zu betrachten und zu verstehen.

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