Der utb-Autor Prof. Dr. Joachim Behnke ist nicht nur gelangweilt von der kommenden Bundestagswahl, sondern auch besorgt. Er hat in der Huffpost einen Artikel  veröffentlicht.Die CDU scheue im Wahlkampf die inhaltlich Auseinandersetzung, so sein Vorwurf. Dies sei eine klare Wahlkampftaktik meint der Professor für Politikwissenschaft. Durch eine klare politische Stellungnahme der Kanzlerin seien keine neuen Stimmen zu gewinnen, wohl aber zu verlieren. Sich der inhaltlichen Auseinandersetzung zu verweigern, sei also eine vielversprechende Gewinnstrategie.

Die Wähler könnten daher nur zwischen den Kandidaten vergleichen und da sei Merkel deutlich populärer, erklärt Behnke. Frau Merkel mogele sich mit ihrer Verweigerungshaltung durch den Wahlkampf. Das sei nicht gut für die Demokratie. Die Demokratie sei eine politische Kultur der Mitbestimmung, so Behnke. Dies sei nur möglich, wenn die Wähler in der Wahl der Regierung auch über ein politisches Aktionsprogramm abstimmten. Eine Regierung die keine inhaltliche Position beziehe, mache die Mitbestimmung des Wählers unmöglich und gefährde so letztlich die Demokratie.

Die gewichtigen Probleme unserer Gesellschaft könnten nur gelöst werden, wenn die Parteien im öffentlichen Wettstreit über deren Lösung debattierten und der Wähler die Möglichkeit habe sich ein Bild zu machen, meint Behnke.  Durch ihr Verhalten in diesem Wahlkampf verstärke die CDU die Politikverdrossenheit.

Quelle: www.huffingtonpost.de

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