Die meisten wissenschaftlichen Bibliotheken weisen ihre Bestände in Datenbanken nach, die sehr nützlich bei der Bibliotheksrecherche sind. Zwar findet man oft noch Zettelkataloge, sie dienen aber nur noch als Ergänzung zu den elektronischen Katalogen, insbesondere für ältere Bestände. Die neu erschienene Literatur wird nur noch in den elektronischen Katalogen nachgewiesen.

Urs Dahinden

Urs Dahinden, Sabina Sturzenegger und Alessia C. Neuroni erläutern die Vorteile der elektronischen Kataloge und zeigen, wie man effektiv bei der eigenen Bibliotheksrecherche darin sucht.Prof. Dr. Urs Dahinden ist seit Oktober 2008 Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft und empirische Sozialforschung an der HTW Chur im Fachbereich Informationswissenschaft. Sabina Sturzenegger ist Publizistin für wirtschaftliche, gesellschaftliche und politische Themen.Der Inhalt der folgenden Seite stammt aus ihrem utb-Buch:»Wissenschaftliches Arbeiten in der Kommunikationswissenschaft

Vorteile elektronischer Bibliothekskataloge bei der

Bibliotheksrecherche

 

Die elektronischen Kataloge sind im Gegensatz zu den konventionellen Zettelkatalogen nicht nur in den Bibliotheken selbst und damit eingeschränkt während der Öffnungszeiten der Bibliothek

Sabina Sturzenegger (Foto: Esther Michel)

nutzbar, sondern weltweit und rund um die Uhr von jedem PC mit Zugang zum Internet. Neben dem zeitlich und örtlich unbeschränkten Zugriff ist die verbesserte Recherchemöglichkeit ein weiterer Vorteil elektronischer Kataloge. In der Regel kann nach einzelnen Begriffen innerhalb eines Titels, nach Autoren, Erscheinungsjahren und Sachschlagwörtern gesucht werden. Zudem können durch Einsatz der so genannten Booleschen Operatoren mehrere Begriffe in nahezu beliebiger Art und Weise kombiniert und damit komplexe Rechercheanfragen durchgeführt werden.

Wie finde ich den elektronischen Katalog bei meiner Bibliotheksrecherche?

Auf der Homepage einer Bibliothek finden Sie in der Regel auch einen Link zum elektronischen Katalog. Nicht immer wird der Link, der eine Recherche in der Bibliotheksdatenbank ermöglicht, »elektronischer Katalog« genannt. Andere Bezeichnungen dafür sind: OPAC (Online Public Access Catalogue), Katalog, WWW-Katalog, Online-Katalog, Online-Benutzerkatalog u.a.m.

Leider unterscheiden sich auch die Benutzeroberflächen elektronischer Kataloge der Bibliotheken. Deshalb muss man sich bei jeder neuen Datenbank etwas Zeit nehmen, um ihre Besonderheiten zu erkennen. Diese Abweichungen betreffen überwiegend nur die Gestaltung der Seiten bzw. der Suchmasken, die Suchmöglichkeiten sind dagegen ziemlich ähnlich.

Die Suche in elektronischen Bibliothekskatalogen

Zur Vereinfachung der Literatursuche in Datenbanken gibt es Suchmasken, in die Sie das gewünschte Suchwort eingeben können. Vielfach werden je nach Komplexität der Recherche unterschiedliche Suchmasken angeboten.

Wer etwa Bücher eines bestimmten Autors aus einem bestimmten Erscheinungsjahr sucht, wird mit Masken für einfache Suchanfragen kein zufrieden stellendes Ergebnis erzielen können. Dazu dienen Suchmasken mit unterschiedlichen Suchfeldern, die vielfach als erweiterte Suche bezeichnet werden. Die Universitätsbibliothek Braunschweig bietet etwa eine erweiterte Suchmaske unter »Suchmenü« an.

In Suchmasken, die eine erweiterte Suche ermöglichen, können Sie zwischen mehreren Suchfeldern wählen. Wenn Sie Bücher eines Autors namens »Schneider« suchen, so wählen Sie in unserem Beispiel das Suchfeld »Person (Nachname, Vorname)«. Interessieren Sie sich dagegen für den Beruf des »Schneiders«, so sind die Suchfelder Titelstich- und/oder Schlagwörter sinnvoll.

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Dozentenbewertung von J. Seidler am 03.03.2016  ★★★★★

Das Buch bietet einen gut nachvollziehbaren und praxisnahen Einstieg in das wissenschaftliche Arbeiten in der Kommunikationswissenschaft. Nicht nur als Lektüre für Studierende, sondern auch als Anregung für die eigene Seminargestaltung ist das Buch empfehlenswert. Auch die begleitende E-Learning-Plattform ist gelungen und eine dankbare Erweiterung.

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