Schweißausbrüche, Nervosität und Denkblockaden: Diese Symptome der Prüfungsangst kennen viele Studierende nur allzu gut. Unser Experte Holger Walther, Dipl. Psychologe und Psychotherapeut beantwortet Fragen unserer Leser zum Thema Prüfungsangst.

Noch bis zum 28.12.2017 können Sie Ihre Fragen zum Thema Prüfungsangst stellen und mit etwas Glück eines von fünf Exemplaren seines Buches Ohne Prüfungsangst studieren gewinnen.

 

Was kann man bei einem Blackout in der Prüfung machen?

Der Blackout ist die Folge von großer Prüfungsangst, weil in einer mit Angst erlebten Situation unser Denken abgeschaltet wird – wir sollen nämlich nur noch auf einer einfachen Ebene funktionieren können. In einer wirklich gefährlichen Situationen, wären das: Wegrennen oder sich Verteidigen. Aber bitte nicht erst lange darüber nachdenken, wie man das nun macht.

Ist der Blackout aber passiert – und Sie würden sich im Extremfall nicht einmal mehr an Ihren eigenen Namen erinnern – brauchen Sie ein „Notprogramm“, das mit drei Dingen der Psyche und dem Körper signalisiert, dass diese Situation nicht wirklich lebensgefährlich ist:

  1. Sagen Sie dem Prüfer (in einer mündlichen Prüfung), was gerade los ist

Da Sie mit einem Blackout schweigen und verzweifelt nachdenken, könnte der Prüfer vermuten, dass Sie die Antwort gar nicht wissen. Sagen Sie daher, wie aufgeregt Sie sind und dass Sie wohl einen Blackout haben. Gut wären jetzt: eine Pause, ein Themenwechsel oder wenigstens eine neue Frage. Ein wohlwollender Prüfer würde tatsächlich eine richtige Unterbrechung, also eine kleine Pause vorschlagen.

  1. Körperlich: eine kurze Entspannungsübung

Die sollten Sie vorher gelernt und angewendet haben (in meinem Ratgeber stelle ich verschiedene Übungen vor). Dann genügt eine kurze Unterbrechung, um sich quasi runterzufahren. Nebenbei ist das dann natürlich auch eine tatsächliche Unterbrechung. In einer Klausur kann man das ja jederzeit machen, weil man niemanden darüber informieren müsste. Doch selbst in einer mündlichen Prüfung kann man eine einfache Atemübung anwenden, ohne dass es jemand merkt. Die „Ein-Ruhe-Atmung“ wäre ideal dafür.

  1. Mental: positive Gedanken

In meinem Ratgeber erläutere ich, wie uns negative und positive Gedanken beeinflussen. Hätten Sie – wie dort beschrieben – nach bestimmten Regeln formulierte positive Gedanken erarbeitet, dann könnten Sie diese jetzt beim Blackout gezielt anwenden. Es würde jetzt aber zu weit führen, das hier genau zu erläutern, wie das mit den positiven Gedanken funktioniert.

Lust auf mehr? Dann lesen Sie in Holger Walthers Buch Ohne Prüfungsangst studieren weiter – hier geht’s zur Leseprobe. Sie haben selbst Fragen? Schreiben Sie uns und Holger Walther wird Ihnen antworten.

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